Die Stationen

Wichtige Besucherregelungen auf unseren Stationen 2031 und 2033:

Liebe Patientin und Patient, liebe Betreuer und Angehörige,

Besuche ab sofort nur nach telefonischer Voranmeldung auf der jeweiligen Station (Station 2031 unter der Telefonnummer 0751/7601-2098 - Station 2033 unter der Telefonnummer 0751/7601-2531). Jeder Besucher wird namentlich erfasst.

Bringen Sie einen aktuellen negativen Corona-Test (48 h) mit.

Bitte laden Sie hier das Formular herunter und lesen es sich durch und bringen es bereits ausgefüllt mit.

Ein Besucher pro Tag und Patientin/Patient für eine Stunde möglich. Betreten Sie immer die Klinik mit Mund-Nasen-Schutz-Maske und halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen.

Um unsere mehrfach erkrankten Patientinnen, Patienten zu schützen, bitten wir weiterhin sich an unsere Besucherregelungen zu halten.

Bei  Symptomen wie Fieber, trockenen Husten, Atemnot oder Geruchs-/Geschmacksverlustes oder wenn Sie in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet waren vermeiden Sie die Klinik zu betreten.

Verhalten Sie sich bitte umsichtig gegenüber anderen Patientinnen, Patienten und dem Personal in der Klinik – so bewahren wir die Gesundheit aller und können den Klinik-Betrieb fortführen. Sorgfältiges Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge, der Verzicht aufs Händeschütteln sowie das Abstandhalten sind in diesen Zeiten die Zeichen der Solidarität.

Hier noch ein paar Informationen zu unseren Stationen:

Die Abteilung für Epileptologie ist auf die Diagnostik und Therapie aller Anfallssyndrome im Jugendlichen- und Erwachsenenalter ausgerichtet. Auf zwei getrennten Stationen wird ein differenziertes Therapieangebot mit 30 Behandlungsplätzen geboten.

Bei unklaren oder erstmals aufgetretenen Anfällen bieten wir die epileptologische Basisdiagnostik an. Die Diagnostik dauert vier Tage und drei Nächte. Während dieser Zeit werden beispielsweise ein tragbares Langzeit-EEG angelegt und mit Video-Monitoring eine Tag- und Nachtüberwachung gewährleistet. Gegebenenfalls sind noch weitere Untersuchungen notwendig, wie etwa eine Kernspintomographie.

Ein Teil der Patienten mit einer Epilepsie muss nur wenige Tage im Krankenhaus behandelt oder untersucht werden. Alle weiteren Schritte können dann in ambulanter Behandlung fortgeführt werden. Ist die Behandlung jedoch langwieriger, weil die Anfälle nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden können, die Medikamente nicht gut vertragen werden oder wenn geklärt werden soll, ob es eine operative Behandlungsmöglichkeit gibt, ist oft ein längerer Krankenhausaufenthalt erforderlich. In der Regel sind die Stationen mit Zweibettzimmern ausgestattet. Die dortigen Krankenbetten werden mit Videokameras überwacht. So können insbesondere nachts auftretende Anfälle erfasst und dokumentiert werden. Dies ermöglicht die präzise Diagnosestellung und eine umfassende Behandlung.

Auf der Station 2031 werden Patientinnen und Patienten mit Mehrfachbehinderungen und auch Verhaltensstörungen behandelt. Die Behandlungsplätze stehen sowohl für kurze stationäre Untersuchungen als auch für mehrwöchige Behandlungen zur Umstellung der Medikamentenbehandlung bei schwer zu behandelnden Epilepsien zur Verfügung.

Differenzierte Behandlung

Auf Station 2033 im 3. Stock des Zentralgebäudes besteht in einem der Zweibettzimmer die Möglichkeit eines Video-EEG-Monitorings. Bevorzugt werden auf dieser Station Patienten aufgenommen, die zu einer kurzen epileptologischen Basisdiagnostik mit Langzeit-EEG, gegebenenfalls mit Videodokumentation von unklaren Anfällen und gezielt erweiterter bildgebender Diagnostik mit MRT kommen. Patientinnen und Patienten, die zu einer teilweise mehrwöchigen stationären Behandlung zur Umstellung der Medikamente zu uns kommen, werden sowohl auf der Station 2031 im Erdgeschoss des Zentralgebäudes als auch auf der Station 2033 behandelt. Bei diesen längerdauernden Aufenthalten zur sogenannten komplexen Epilepsiebehandlung erhalten die Patienten einen individuell festgelegten Wochenplan, in dem teilweise auch die Übernahme von Pflichten bei den gemeinsamen Mahlzeiten als Teil einer aktivierenden Krankenpflege vorgesehen ist.

Ausstattung der Stationen

Zum Teil sind die Zweibettzimmer mit eigenen Bädern ausgestattet. Mahlzeiten nehmen die Patienten gemeinsam im Tagsaal ein. Beide Stationen verfügen über eigene Räume für die Ergotherapie. Alle Krankenbetten werden mit einer Videokamera überwacht – in der Nacht auftretende Anfälle bei Patienten werden so erfasst und dokumentiert. Dies ermöglicht uns wiederum, eine präzisere Diagnose zu stellen und die Behandlung entsprechend anzupassen. Auf beiden Stationen gibt es außerdem einen Hauswirtschaftsraum: hier können Patientinnen und Patienten sowie Angehörige gegen Entgelt ihre Wäsche waschen und trocknen.

Anmeldeformular zur stationären Aufnahme finden hier